PLANUNG IHRER REISE
Anreise zu den Gili-Inseln & Planung einer Tauchreise
Schnelle Boote von Bali, autofreie Inseln, die beste Jahreszeit für gute Sicht und die Frage, ob Schnorcheln oder Tauchen das Richtige ist – die praktischen Grundlagen für die Planung einer Reise zu den Gili-Inseln.
Gili-Inseln-Tauchen auf GetYourGuide ansehen ↗Anreise von Bali oder Lombok
Die meisten Besucher erreichen die Gili-Inseln mit dem Schnellboot – entweder direkt von Häfen auf Bali, was je nach Abfahrtsort und Seegang etwa zwei bis drei Stunden dauert, oder über die kürzere Überfahrt vom Hafen Bangsal auf Lombok, der von Lombok International Airport aus auf dem Landweg erreichbar ist. Mehrere Fähr- und Schnellbootbetreiber bieten tägliche Verbindungen an, in der Regel mit separaten Booten zu jeder der drei Inseln – daher lohnt es sich, vor der Buchung zu prüfen, welche Insel das gewählte Boot tatsächlich ansteuert. Der Seegang kann gelegentlich zu Verspätungen oder Streichungen führen, insbesondere außerhalb der ruhigeren Trockenmonate – es ist daher ratsam, rund um einen geplanten Tauchausflug jeweils einen Puffertag einzuplanen.
Leben auf autofreien Inseln
Keine der drei Gili-Inseln erlaubt Autos oder Motorräder – eine Regel, die Teil ihres Charmes ist und das Urlaubsgefühl wirklich prägt. Fortbewegung bedeutet hier: zu Fuß gehen, ein Fahrrad mieten oder eine Pferdekutsche (Cidomo) nehmen. Da die Inseln klein sind, liegt die meisten Unterkünfte in bequemer Geh- oder Raddistanz zu einem Tauchzentrum und dem Hafen. Das bedeutet auch, dass die Nächte spürbar ruhiger sind als in den meisten südostasiatischen Stranddestinationen – kein Verkehrslärm, nur das Rauschen des Meeres und, auf Trawangan, Musik aus den Bars entlang der Strandpromenade.
Saison und Sichtbarkeit
Tauchen rund um die Gilis ist das ganze Jahr über möglich, da das Wasser durchgehend warm bleibt – die Bedingungen ändern sich jedoch mit den Jahreszeiten. Die trockeneren Monate, etwa von April bis November, bringen in der Regel ruhigere See und bessere Sicht unter Wasser, während die regenreichere Zeit von Dezember bis März mehr Regen, unruhigere Überfahrten und gelegentlich eingeschränkte Sicht durch Abfluss und Plankton mit sich bringen kann. Schildkröten und das ansässige Riffleben sind unabhängig von der Jahreszeit das ganze Jahr über präsent, also gibt es keine falsche Zeit zum Tauchen – es ist wirklich eine Frage der Abwägung zwischen Sicht und Bootskomfort gegenüber ruhigeren, weniger überlaufenen Bedingungen in den feuchteren Monaten.
Schnorcheln vs. Tauchen: Was passt zu wem?
Schnorcheln ist eine wirklich großartige Möglichkeit, viel von dem zu entdecken, was die Gilis zu bieten haben – denn die flachen Riffkanten und die Weidegründe der Schildkröten liegen oft so nah an der Wasseroberfläche, dass man sie ohne Tauchausrüstung von oben erkennen kann. Auch Nichtschwimmer können mit einer Schwimmweste problemlos teilnehmen, und es ist keinerlei Training nötig. Tauchen geht noch einen Schritt weiter: Es erreicht tiefere Riffabschnitte, Wände und Strömungsgebiete, die Schnorchlern verschlossen bleiben, bringt dich näher an scheue Arten wie Riffhaie, die sich meist unterhalb der Schnorcheltiefe aufhalten, und dauert pro Ausflug einfach länger. Beides ersetzt sich nicht gegenseitig – viele Besucher machen beides und schnorcheln an Ruhetagen zwischen den Tauchgängen.
Die Wahl der Unterkunft
Da die drei Inseln nahe beieinanderliegen und sich dieselben Tauchplätze teilen, ist die Wahl der Unterkunft weniger eine Frage der Nähe zu guten Tauchrevieren – alles ist ohnehin mit kurzen Bootsfahrten erreichbar –, sondern vielmehr eine Frage der gewünschten Aufenthaltsart, wie in einem separaten Vergleich pro Insel beschrieben. Egal für welche Insel Sie sich entscheiden: Eine Unterkunft in der Nähe Ihres Tauchzentrums erspart Ihnen morgens lange Fuß- oder Radwege vor dem Tauchgang bei Sonnenaufgang – das macht mehr aus, als es klingt, wenn Sie es während eines Kurses mehrere Morgen in Folge tun.
Ein paar praktische Details, die sich im Voraus zu planen lohnen
Packen Sie riffsicheren Sonnenschutz ein, einen leichten Rash Guard für den Sonnenschutz im Wasser sowie alle verschreibungspflichtigen Medikamente, die Sie benötigen, da die Apothekenauswahl auf den kleineren Inseln begrenzt ist. Wenn Sie einen mehrtägigen Open-Water-Kurs planen, bedenken Sie, dass die meisten Zentren vor der ersten Übungseinheit im begrenzten Wasser einen ausgefüllten medizinischen Fragebogen benötigen – es lohnt sich also, diesen im Voraus durchzusehen, statt erst bei der Ankunft. Und da die Inseln eher nach Bootsfahrplänen als nach Straßen funktionieren, planen Sie etwas Puffer in Ihre Weiterreise ein – ein verpasstes Morgenboot wegen schlechten Wetters ist eine kleine Unannehmlichkeit, wenn Sie Spielraum gelassen haben, aber ein echtes Problem, wenn nicht.
Nicht sicher, ob Sie nur mal schnorcheln oder direkt einen Kurs machen möchten?
Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse und ungefähr Ihren Reisezeitraum – wir schicken Ihnen eine kurze Übersicht, wie sich ein Discover-Scuba-Tauchgang von einem Open-Water-Kurs unterscheidet, was Sie an den Riffen der Gilis sehen, welche der drei Inseln zu Ihnen passt und was Sie über die Sicherheit ehrlich wissen sollten.